Nachtzug nach Ancona - mit dem Rad zurück nach Garmisch-Partenkirchen

Blick zurück zur Alpspitze
Start am 14. Juni 2006 um 19.04 Uhr

Bahnhof Garmisch-Partenkirchen

Zug nach München (Bayernticket + Radlkarte)

Umsteigen in Nachtzug / Urlaubsexpress
für Euro 29,00 + Euro 10,00 fürs Radl pro Person München - Ancona.
War zwar billig, aber auch eine unruhige Nacht.

Ankunft Ancona 15. Juni 2006 - 8.24 Uhr.

Und hier sind die Details als PDF.


Es ist überall sehr warm, egal ob München oder Ancona.
Start bei 33 Grad um 9 Uhr
in der grossen verkehrsreichen Stadt Ancona.

Senigallia hat Flair: Alte Gemäuer, Fussgängerzone. Endlich ein schattiger Platz, der mit leiser Musik durchflutet ist. Pause.
Foto: Porto Lambertini, Senigallia.

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Sonne und Meer, aber bitte kühler!
Unser Zelt am Agrocamping Prato in Torette di Fano.
Wir sind die einzigen Gäste. Nett, sauber und es fährt der laute Zug nicht am Platz vorbei, nur nachts hört man die Autobahn.
Heute nur eine kurze Strecke.
Im Zug schläft sichs nicht so gut und die Hitze macht faul.
Weiter gehts auf der Strasse nach Pesaro. Schöne Altstadt und viele Radlfahrer.

Hier gehts oft bergauf und bergab.
Die Panoramastrasse durch den Naturpark San Bartolo.
Herrliche Landschaften - wenig Schatten und sehr heiss.
Kleine Strasse mit wenig Verkehr.

Nach ca. 30 km gehts bergab nach Gabicce Mare, weiter nach Cattolica und zum Campingplatz Misano Adriatico.

Ab Gabicce Mare bis hinauf nach Cervia gibt es nur "einen" Strand mit Millionen von Sonnenschirmen.
Alle Orte sind hübsch und gepflegt mit vielen Blumen.
Laden zum Badeurlaub ein mit sauberen Stränden, Promenaden, Fussgängerzonen und kleinen Hotels.

Nächster Zeltplatz ist wieder Agrocamping an der Strasse nach Ravenna. Wir nutzen die Gastronomie ( Spitzenküche !!) weil es keinen Laden gibt.

Auf dem Weg nach Ravenna - Kanäle, Brücken, Gärten.

Ungewohnt flach aber reizvoll.

Dann Camping Garibaldi: Schöner Platz mit Schwimmbad
Strand mit Sonnenschirmen - Meer badewannenwarm
Erster Ruhetag.

Weiter gehts durch die Poebene nach Sottomarina ins Hotel mit Klimaanlage.
Bei der Hitze kann man nicht mehr im Zelt schlafen.

Die Poebene ist eine hübsche eigenwillige Landschaft.
Auf kleinen Strassen an der Brenta und an Kanälen nach Dolo.
Hier kreiseln wir über Autobahn und Bahngleise und kommen auf ganz kleinen Strassen mit wenig Hinweischildern nach Planigia und durch viele schöne Dörfer bis Cittadella, einer wunderschönen Stadt und Burg.
Im Hotel Due Mori verbringen wir eine ruhige (kein Verkehr)
angenehme (Klimaanlage!) Nacht.

Links: Campana Lupia
Auf dem Weg nach Cittadella.

Rechts: Caltana (?)
Alle die hübschen Dörfer
sind zum Verwechseln ähnlich.

Sie haben schöne Kirchen
mit einem Platz zum Rasten.

Die Fotos auf einer Reise sollte man doch genau aufschreiben - wann und wo. Sonst geht es wie bei diesen, war es ....

Von Cittadella auf kleinen Strassen nach Bassano del Grappa.

Schon oft fotografiert:

Die berühmte alte Holzbrücke und eine mächtige Basilika von Bassano im dunstigen Licht.

Valstagna an der Brenta

Links: Blick zurück nach Süden.

Rechts: Nach Norden gehts weiter ins Valsugana hinauf.

Rast am Denkmal - Jetzt geht es langsam bergauf ins Valsugana.

Auf kleinen Strassen und mager beschilderten Radwegen über Borgo zum Caldonazzo See.

Hotel Lido - Blick aus dem Zimmerfenster - traumhaft, genau so wie das Abendessen!

Runter nach Trient und am Etschradweg nach Auer
Zeltplatz Wasserfall mit Ruhetag und heftigem Gewitter

Etschradweg über Bozen nach Meran - zum Bahnhof.

Diese beiden Fotos sollen für den Radweg sprechen: Uns sind sie zu eintönig. Es geht geradeaus, aber bei wenig Radlern kommt ein ordentlicher Schnitt zustande, weil - wenn die Schilder da sind, die Suche im Ort entfällt wie es weitergeht - und man hat nichts zu tun als zu treten..........

Vinschgau Bahn: Mit Klimaanlage von Meran nach Mals!



Gute Übernachtung in Burgeis und am Radweg zum Reschen.
Der grosse Wunsch: Das Windrad soll sich bewegen!
Das heisse Wetter nervt, macht müde. Es sind weitere Gewitter angesagt.
Links: Radweg Burgeis - Reschen.
Rechts das letzte Foto morgens am Haidersee.

Wir strampeln links am Reschensee hoch - unnütze Höhenmeter, rechts am See wäre es flach gewesen - und nach Nauders (neuer Radweg zwischen Reschen und Nauders - das lästige Stück Strasse entfällt). Mittagessen.

Norbertshöhe - und flott hinunter nach Martina (das erste und einzige Mal mit Jacke). Am Inn entlang nach Pfunds und den schon oft gefahrenen Radweg nach Prutz.
Es ist heiss und der erste Gegenwind!

Uns fällt der Zug um 15.38 Uhr ab Landeck ein! Ein Kaffee und nix wie los - ab Urgen auf der Strasse, die Autos nehmen den Tunnel und der Radweg ist langsam - zum Bahnhof Zams.

Zug nach Innsbruck und Scharnitz.
Start um 18.30 Uhr mit Rad in Scharnitz über Mittenwald nach Garmisch-Partenkirchen.


Regentropfen - aber wir sind trocken zu Hause angekommen. - Die Flucht vor der Hitze hat ein Ende!

..........Die Versicherung leistet Radlern und allen anderen Reisenden gute Dienste.