Die Eroberung des Bernina-Passes - 2330 m ü.M.

Abfahrt am 19. Juni 2008 - Rückkehr am 23. Juni 2008 - Gesamt 436 km - PDF-Datei mit allen Einzelheiten.

Mit dem Zug nach Mittenwald, dann durch die Leutasch bei Traumwetter und ohne Verkehr auf der Strasse. Das Radlerherz freut sich. Im Morgenlicht sind die Berge zum Greifen nah. Vorsicht: "Hans guck in die Luft"!

Abfahrt von der Buchener Höhe (1204 m)
- Foto nahe Baierbach - hinunter ins Inntal nach Telfs. Auf dem Innradweg flott bis Haiming.
Gemütliches Mittagessen auf einer Bank. Auf dem Radweg über Roppen nach Imst - viel schöner wie über Karres (immer wieder Inn !) - und weiter bis Zams. Doping mit Kaffee und Kuchen. Weiter ... Radweg Landeck-Urgen ist jetzt geteert, auf der Strasse von Urgen bis Abzweigung in Fliess ist der Radweg durch einen Strich von der Strasse getrennt - Super ! - Der Rückenwind weht uns bis Ried. Übernachtung privat, sehr gut!
Der Inn - grau und hoch - Viel Schmelzwasser durch die Hitze !
Nach gutem Frühstück Weiterfahrt auf kleinen Strassen und Radweg bis Kajetansbrücke.
Grenze Österreich bis Martina viel Verkehr wegen Umleitung Reschenpass.

Ob wir für den Radweg eine Vignette brauchen?

Ab Martina sehr schöner Radweg - Pause am Brunnen in Strada mit Geldwechsel und Einkaufen.

Bergauf und ab über Raschvella bis Scoul.

Vor Scoul Mittagessen im Schatten.
Leider ist es sehr heiss!
Scoul ist ein hübscher Ort.

Die Hitze zwingt uns auf der Hauptstrasse zufahren.

Nach Ftan und Guarda sind es zu viele Höhenmeter bei direkter Besonnung.

Kein Verkehr! Und dazu bremsen die Baustellen. Ideal. In Giarsun Doping mit Kaffe und Kuchen. Weiter auf derStrasse nach Lavin, Doping mit Eis. Jetzt Radweg nach Susch.

Ungefähr an der Kirche ein Gewitterschauer!

Zimmersuche: So feucht wollen wir nicht mehr weiter.

Unten: Susch - Unser Hotel direkt an der Kreuzung. Der Bach kommt vom Flüela. Überall begleitet uns die Bahnlinie.

Susch - Zernez am Radweg - Es kommen uns viele Bergabfahrer entgegen. Ab Zernez gehts kräftig bergauf und ab - jedes Bachbett muss umfahren werden - gut dass ich keinen Höhenmesser habe! Die Hitze macht mürbe.
Kurz vor S-chanf zwei schöne Pferde auf der Wiese. Wer lacht da wen aus?.
S-chanf am türkisfarbenen Inn, dann Zouz. Am Golfplatz (einer für Bergziegen mit wunderbaren Blumeninseln) vorbei. Nach der Karte immer links am Inn und links vom Flughafen Samedan fahren. So kommt man ohne Verkehr - aber an hübschen Gewässern und Grillplätzen vorbei - nach Pontresina. Der Ort ist nett - aber weiter .... am Bernina wird es nicht mehr so warm sein ....
Auf der Strasse zum Pass mit Fotopausen. Bis auf zwei kurze Stellen ist die Steigung moderat.
Bernina

Am Parkplatz nach der Abzweigung zum Morteratsch-Gletscher fotografiert.

Immer wieder der

"Bernina-Express".

Er nimmt enge Kurven - kommt und verschwindet ...

Noch gigantischer ist es, wenn man im Zug sitzt und von Tirano zum Pass hinauffährt.

Die Diavolezza-Gondelbahn, die Zughaltestelle und im Hintergrund die Lag Alb. Jugenderinnerungen ans Skifahren werden wach.
Ist das der Piz Palü?

Egal wie die Berge heissen -sie begeistern alle!

Erst hinauf und dann wieder steil nach unten......
In Tirano ist kein Zimmer frei ... Mit dem Zug zurück nach Poschiavo ... Schlafen im B+B Samedini ... auf der Piazza von Poschiavo
Um 10.25 Uhr mit dem Bernina-Express zum Ospizio Bernina - am Lago Palü vorbei (Foto) - Mit dem Rad den Pass hinunter. Pause.
Alles Lavin. Übernachtung im Crusch Alba. Sehr schön. Auf 1400 m ist die Nacht warm. Der Wetterbericht spricht von Gewitter und Unwetter. Es treibt uns nach Hause.
Abendlicht: In der Ferne schaut Guarda herüber. Auch auf dem Rückfahrt werden wir es nicht besuchen - Schotterweg und viele Höhenmeter.

Start um 8.00 Uhr in Lavin. Strasse - und weil überhaupt kein Verkehr ist fahren wir bis Martina auf der Strasse weiter.

Das sind neue Ausblicke und es geht schnell und ohne grosse Anstrengung bei dem schwülwarmen Wetter.


Ab Pfunds nehmen wir den bekannten Radweg zurück nach Landeck/Zams. Wir erreichen den Zug um 13.21 Uhr. Zug mit Klimaanlage!
In Innsbruck donnert es bereits und bei der Zugfahrt gibt es zwischen Seefeld und Mittenwald einen kräftigen Gewitterschauer. Schön im trockenen zu sitzen!
Bei der Hinfahrt sind die Blumen in voller Blüte, bei der Rückfahrt gibt es schon sehr viele verblühte - der Hochgebirgssommer ist kurz, die Ausblicke auf die Gletscher sind wundervoll. Müde und zufrieden endet eine schöne Fahrrad-Reise.

..........Die Versicherung leistet Radlern und allen anderen Reisenden gute Dienste.